Eine zuverlässige Tauchpumpe ist unerlässlich, wenn es darum geht, Klarwasser aus Behältern, Kellern oder Schächten effizient abzupumpen. Die Gardena clear 11000 Tauchpumpe verspricht genau das: hohe Förderleistung, robuste Verarbeitung und eine innovative Sensorsteuerung. Doch wie schlägt sich die Pumpe in der Praxis? Wir haben sie ausgiebig getestet.
Lieferumfang und erste Eindrücke
Die Gardena 11000 Tauchpumpe wird in einer stabilen Verpackung geliefert und ist sofort einsatzbereit. Der Karton enthält alles, was für die Inbetriebnahme benötigt wird:
- Gardena 11000 Tauchpumpe mit 10 m langem Anschlusskabel
- Winkelstück für flexible Schlauchführung, ideal für enge Schächte
- Verschiedene Anschlussadapter für gängige Schlauchgrößen (25 mm, 38 mm, G1-Gewinde)
- Rückschlagventil, um den Wasserrückfluss in die Pumpe zu verhindern
- Bedienungsanleitung mit hilfreichen Informationen zur Nutzung und Wartung
Unsere Testeindrücke beim Auspacken sind durchweg positiv. Das Gehäuse kombiniert robusten Edelstahl mit widerstandsfähigem Kunststoff, was in unseren Augen nicht nur für eine hohe Lebensdauer sorgt, sondern auch die Korrosionsbeständigkeit erhöht.
Ein weiteres praktisches Detail ist das 10 Meter lange Kabel, das ausreichend Spielraum für die Platzierung der Pumpe bietet. Dies ermöglicht eine flexible Nutzung auch weiter entfernt von Steckdosen.
Die Installation gestaltet sich einfach: Die passenden Schlauchanschlüsse können dank der präzisen Gewinde schnell und sicher montiert werden. Durch das Winkelstück ist es möglich, den Ablaufschlauch nach oben zu führen, was besonders in engen Umgebungen von Vorteil ist. Auch das Rückschlagventil lässt sich in unserem Test problemlos zwischen Tauchpumpe und Winkelstück einsetzen und verhindert effizient das Zurückfließen von Wasser in die Pumpe. Und glaub uns: das ist besonders bei Flachsaugung sehr essentiell.
Besonders innovativ ist die Gardena Sensorsteuerung, die eine präzise Kontrolle des Wasserstands erlaubt. Der integrierte Schwimmerschalter an der Seite mit Sensorik ermöglicht eine individuelle Einstellung der Ein- und Ausschalthöhen, was besonders in automatisierten Abläufen nützlich ist. Wie sich das in der Praxis steuert, zeigt unser folgender Test.
Technische Daten
Max. Fördermenge | 11.000 l/h |
Max. Förderhöhe | 7 m |
Max. Druck | 0,7 bar |
Max. Eintauchtiefe | 7 m |
Anschlusskabel | 10 m |
Schutzklasse | IP X8 |
Praxistest
Die Gardena clear 11000 kann sowohl automatisch als auch manuell betrieben werden:
- Automatikmodus: Hier wird die Ein- und Ausschalthöhe über den Sensor definiert. Ideal für den Dauerbetrieb in Zisternen oder Kellerschächten.
- Manueller Modus: Durch das Ausklappen der Pumpfüße erreicht die Pumpe eine maximale Restwasserabsaugung – perfekt für überflutete Räume.
Um die Förderleistung der Gardena 11000 zu testen, platzieren wir die Pumpe in einem 200-Liter-Regenfass und beobachten ihre Effizienz unter verschiedenen Bedingungen. Unsere Tests zeigen eindrucksvolle Ergebnisse:
Entleerung eines 200-Liter-Fasses geht in nur ca. 2,5 bis 3 Minuten – in unseren Augen eine gute Förderleistung. Das hängt natürlich auch von verschiedenen Faktoren wie der Schlauchlänge und Knicken im Schlauch ab. Unterm Strich sind die 11.000 l/h jedoch absolut ausreichend für die meisten häuslichen Aufgaben wie zum Beispiel Abpumpen eines Pools oder eines Regenfasses.
Dann prüfen wir in einem kleinen, flachen Bassin die Zuverlässigkeit der Wasserkontrolle im automatischen Modus. Die Einstellung der Ein- und Ausschaltpunkte durch den Sensor funktioniert über 9 mögliche Stufen sehr individuell und arbeitet dabei zuverlässig und ermöglicht eine präzise Wasserstandskontrolle.
Der von uns gemessene Restwasserstand beträgt ca. 1 cm im Automatikmodus, was für Klarwasserpumpen ein hervorragender Wert ist. Praktisch: legst du sowohl Ein- als aus Ausschaltpunkt auf die niedrigste Sensorstufe – nämlich Wert 1, dann hält die Gardena Tauchpumpe clear 11.000 den Wasserstand auf dieser Höhe sehr zuverlässig.
Als letztes prüfen wir die vollständige Entleerung im manuellen Modus (Füße rausgeklappt). Manuell bedeutet, das sich die Pumpe nicht selbstständig abschaltet. Du selbst musst den Pumpvorgang überwachen und das Gerät stoppen, bevor es zu einem möglichen Trockenlauf kommt. Im manuellen Modus erreichst du mit 1-2 Millimetern dafür aber die flachste Absaugung. Letztlich bleibt nur eine kleine Wasserlache, die du problemlos aufwischen kannst.
Aber genug des Textes. Am besten du machst dir selbst ein Bild von unserem Praxistestvideo:
Besonders positiv fällt auf, dass die Sensoreinstellung eine exakte Kontrolle der Wasserstände erlaubt. Die Pumpe schaltet sich automatisch ein und aus, sobald der definierte Wasserstand erreicht wird. Dank der hohen Anpassungsfähigkeit eignet sie sich hervorragend für den langfristigen Einsatz in Kellern, Schächten oder Regentonnen. Auch bei wechselnden Wasserständen reagiert der Sensor zuverlässig, was den Betrieb äußerst komfortabel macht.
Allerdings haben wir manchmal Probleme, die Sensorfelder gezielt zu drücken. In einigen Fällen bedarf es hier mehrerer Anläufe und etwas Druckkraft. Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau.