
Wer kennt es nicht: Die Regentonne steht in der hintersten Ecke des Gartens, weit weg von jeder Steckdose, und das Schleppen der Gießkannen geht ordentlich in den Rücken. Gardena verspricht mit der Akku-Regenfasspumpe 2000/2 (Art. 14602) die Lösung für genau dieses Problem. Wir haben das Gerät in unserem Garten unter realen Bedingungen getestet. Ob der 18V-Akku genug Puste für den Rasensprenger hat und wie sich die Pumpe im Alltag schlägt, erfährst du in unserem Bericht.
Lieferumfang der Gardena Akku-Regenfasspumpe 2000/2

Wir haben uns für den Test das „Ready-To-Use Set“ (Art. 14602-20) angeschaut, da hier alles für den sofortigen Start dabei ist. Wenn du den Karton öffnest, findest du:
Das Besondere an der P4A-Plattform: Der Akku passt auch in viele Geräte anderer Marken wie Bosch, Gloria, Kärcher oder Husqvarna was wir als großen Pluspunkt für die Flexibilität werten.
Verarbeitung der Gardena Akku-Regenfasspumpe 2000/2
Beim ersten Anfassen macht die akkubetriebene Gardena 2000/2 Regenfasspumpe einen gewohnt soliden Eindruck. Das Gehäuse besteht aus schlagfestem Kunststoff und ist nach IP X8 zertifiziert, was den dauerhaften Einsatz unter Wasser ermöglicht. Die Akku-Box hingegen erfüllt die Schutzart IP X4 (spritzwassergeschützt) – sie darf also am Rand hängen und einen Regenschauer abbekommen, aber niemals baden gehen.

„Besonders durchdacht ist der Standfuß. Er lässt sich per Bajonettverschluss mit einem Handgriff abdrehen. Darunter kommt ein integriertes Filtersystem zum Vorschein, das verhindert, dass Blätter oder Kleinteile das Pumpenrad blockieren.“
Unser Test hat gezeigt: Das Teleskoprohr aus Aluminium wirkt stabil und dient im eingefahrenen Zustand gleichzeitig als praktischer Tragegriff für die gesamte, ca. 2,4 kg schwere Einheit.
Anschlüsse
Die Konnektivität ist ein Kinderspiel. Das Teleskoprohr wird einfach auf das G 1″ Außengewinde der Pumpe geschraubt. Am oberen Ende des Rohrs sitzt das Regulier- und Absperrventil mit dem klassischen Gardena-Stecksystem.
In unserem Praxistest der Gardena Akku-Regenfasspumpe 2000/2 18V P4A haben wir verschiedene Schlauchdurchmesser ausprobiert. Der Einsatz in der Regentonne beweist: Wer maximale Förderleistung will, sollte zu einem 19 mm (3/4″) Schlauch greifen. Für normale Brausen reicht aber auch der Standard-13 mm-Schlauch völlig aus.
Ein nettes Detail: Wenn du das Rohr weglässt, kannst du einen Hahnverbinder direkt auf die Pumpe schrauben und sie so als reine Tauchpumpe nutzen, um beispielsweise ein Planschbecken leerzupumpen.

Schwimmerschalter
Suchst du bei diesem Modell nach einem mechanischen Schwimmerschalter am Kabel, wirst du enttäuscht – oder überrascht sein. Gardena verzichtet hier komplett darauf und setzt stattdessen auf eine vollelektronische Lösung.
Die Gardena Akku-Regenfasspumpe 2000/2 18V P4A verfügt über eine integrierte Trockenlaufsicherung (AutoStop). Die Technik dahinter: Die Elektronik misst die Stromaufnahme des Motors. Sobald die Pumpe Luft zieht, sinkt der Widerstand, und das Gerät schaltet nach wenigen Sekunden automatisch ab. Das schützt den Motor zuverlässig vor Überhitzung.
Zusätzlich bietet das Bedienfeld an der Akku-Box eine Timer-Funktion. Du kannst also per Tastendruck wählen, ob die Pumpe 5, 10 oder 15 Minuten laufen soll (ähnlich wie bei der ebenfalls von uns getesteten Bosch GardenPump 18V-2000). Das ist genial, wenn du nur kurz die Beete wässern willst und währenddessen schon mal etwas anderes im Garten erledigst.

Praxistest
Jetzt wird es ernst. Wir haben die Pumpe in einem 200-Liter-Regenfass versenkt. Der Zusammenbau war in unter drei Minuten erledigt.
Förderleistung und Druck
Die Pumpe bietet drei Leistungsmodi, die wir einzeln geprüft haben:
Akkulaufzeit
Mit dem mitgelieferten 2,5 Ah Akku ergaben sich folgende Laufzeiten:
Im Akkusortiment findest du natürlich auch stärkere Leistungen – was entsprechend längere Laufzeiten mit sich bringt. Beispielsweise kann die Gardena Akkupumpe du mit dem 6,0 Ah Akku bis zu 150 Minuten durchhalten.
In puncto Flachabsaugung in unserer Regentonne hält die Gardena Akku-Regenfasspumpe 2000/2 18V P4A, was sie verspricht: Ohne Standfuß saugt sie in einem flachen Behälter bis auf eine Restwasserhöhe von ca. 6 mm ab, bevor die Trockenlaufsicherung greift. Ein guter Wert im Vergleich mit den von uns getesteten Mitbewerbern.
Ein Punkt, der uns (und vielen unserer Leser) im Praxistest negativ aufgefallen ist, ist die Entnahme des Akkus aus der Box. Die Passung ist so eng, dass man schon ordentlich Kraft und die richtige Technik braucht, um den Akku wieder herauszuziehen – besonders mit nassen Händen im Gartenalltag ein nerviges Detail.










