Schwimmerschalter

Schwimmerschalter haben sich wegen ihres einfachen und robusten Prinzips millionenfach bewährt und sind häufig in Kombination mit Tauchdruckpumpen im Einsatz.

Funktionsweise von einem Schwimmerschalter

Ihre Funktion ist denkbar einfach: Ein Hohlkörper aus Kunststoff schwimmt auf der Oberfläche einer Flüssigkeit. Über ein ca. 40 cm langes Stromkabel ist er an der Tauchpumpe befestigt. Im seinem Inneren  rollt eine Stahlkugel hin und her und betätigt je nach Lage dabei einen Schalter, welcher seinerseits die Pumpe ein- oder ausschaltet. Daher der Name „Schwimmerschalter“.

Einsatzmöglichkeiten von einem Schwimmerschalter

Schwimmerschalter deiner Tauchpumpe

Der Schwimmerschalter steuert deine Tauchpumpe automatisch je nach Wasserspiegel

Oft werden solche Tauchdruckpumpen mit Schwimmerschalter für das Abpumpen von Gartenteichen oder in Pumpensümpfen verwendet. Dazu tauchst Du die Pumpe bis auf den gewünschten Wasserstand ein. Der Schwimmer liegt zunächst über der Pumpe, die Stahlkugel rollt zum Ende mit dem Stromkabel und betätigt den Schalter. Der Stromkreis wird geschlossen, die Pumpe nimmt ihre Arbeit auf, der Wasserstand sinkt.
Zeitgleich senkt sich auch der Schwimmer so lange, bis er nach unten kippt. Die Stahlkugel vom Schwimmerschalter rollt zum anderen Ende, der Kontakt wird geöffnet und die Pumpe schaltet ab. Ein Trockenlaufen wird vermieden, es bleibt z. B. genug Wasser im Teich für die Fische.

Willst Du dagegen ein Becken bis zu einer gewünschten Höhe befüllen, verwendest Du einen Schwimmerschalter mit entgegengesetztem Schaltprinzip. Dieser schaltet ab, sobald der gewünschte Wasserstand erreicht ist. So kann das Becken nicht überlaufen, auch wenn Du nicht vor Ort bist.

Bedenkenswertes zu einem Schwimmerschalter:

Beim Einsatz von einem Schwimmerschalter solltest du beachten, dass

  • der Schwimmer sich frei in alle Richtungen bewegen und nicht festklemmen kann.
  • das Verbindungskabel zwischen Schwimmer und Pumpe nicht zu eng geknickt wird (Gefahr von Kabelbruch).
  • es Schwimmerschalter auch ohne Pumpe aber mit verschiedenen Kabellängen gibt, um die Pegelunterschiede variabel zu gestalten.
  • die Differenz zwischen höchstem und niedrigem Wasserstand durch die Länge des Kabels bestimmt wird.
  • dass der Schwimmer des Schwimmerschalters auch mittels eines Gelenkarms an der Pumpe befestigt sein kann (geringer Unterschied zwischen maximalem und minimalem Pegelstand sowie weniger Platzbedarf für die Schwimmerbewegungen).

Kurz: Schwimmerschalter schützen deine Tauchpumpe effektiv vor Überhitzung. Sie erkennen automatisch, wenn der Wasserspiegel zu weit gesunken ist und schalten das Gerät aus. Anders herum registrieren sie auch steigende Wasserpegel und nehmen die Pumpfunktion in diesem Fall wieder auf. Ein Schwimmerschalter ist also besonders wichtig, wenn du deine Tauchpumpe unbeobachtet arbeiten lassen willst.

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