Aufbau einer Tauchpumpe

Wie die Tauchpumpe bestehen fast alle Pumpen aus den gleichen Einheiten. Da ist zunächst der Antrieb mit Ein-/ Ausschalter. Als zweites gibt es die eigentliche Pumpeinheit und als letztes den Zu- bzw. den Ablauf.

Motor und Besonderheiten bei Tauchpumpen

Wasserdichte Isolierung bei einer Tauchpumpe.

Bei einer Tauchpumpe ist eine solide Verarbeitung und eine wasserdichte Isolierung extrem wichtig.

Wegen seiner geringen Abmessungen ist für Pumpen, die im Wasser arbeiten, der Elektromotor die beste Antriebsart. Damit das Wasser keinen Kurzschluss verursacht, muss er einschließlich des Elektroanschlusses wasserdicht eingekapselt werden. Daher sind gerade die Anschlüsse für den Strom fest vergossen. Der Motor hingegen wird in der Regel in einem zweiteiligen Gehäuse geschützt. Bei sehr guten Tauchpumpen ist der Innenraum zusätzlich mit Trafo-Öl gefüllt. Sollte nämlich einmal eine Dichtung versagen, kann trotzdem keine Flüssigkeit eindringen. Außerdem sorgt das Öl für ausreichende Kühlung der Motors. Über eine Welle mit einem Simmerring wird der Impeller angetrieben. Er funktioniert wie ein Propeller beim Flugzeug. Normale Wasserpumpen besitzen meist einen Drehkolben als Pumpeinheit. Viele Tauchpumpen besitzen einen Schwimmer, der mit dem Ein-Ausschalter verbunden ist und erst bei einer gewissen Tauchtiefe den Motor einschaltet, denn das Wasser dient meistens als Schmiermittel für die Lager des Impellers.

Funktionsweise

Durch die Rotation des Impellers entsteht auf der Unterseite ein Unterdruck, der das Wasser ansaugt. Auf der andere Seite sorgt der entstehende Überdruck für die Förderung nach oben. Mit dem angeschlossenen Schlauch wird das Wasser dann an seinen Bestimmungsort weiterbefördert. Bei den meisten Waschmaschinen kannst Du Dir übrigens den Impeller anschauen. Direkt hinter dem Flusensieb sitzt nämlich die Pumpe. Die Pumpleistung einer Tauchpumpe hängt vom Impeller, der Motorleistung und -drehzahl ab.

Leistungsangaben von Tauchpumpen

Fangen wir einmal mit der Pumpleistung an. Die Angabe der Liter pro Stunde wird hinter dem Impeller gemessen. Das bedeutet, dass es keinen Gegendruck durch eine Wassersäule gibt. Daher wirst Du auch nie auf die angegebene Pumpmenge kommen, denn ein Gegendruck vermindert natürlich auch die Pumpleistung. Die Pumphöhe ist dagegen eine Angabe, die aussagt, bis zu welchem Gegendruck überhaupt noch eine nennenswerte Wasserförderung möglich ist. Bei einem Kauf einer Tauchpumpe solltest Du Dich daher gut beraten lassen, welches Modell für eine gelegentliche Nutzung oder für den Dauerbetrieb nötig ist. Und genau dafür gibt es unseren Ratgeber mit nützlichen Tipps sowie unsere Tauchpumpen-Testberichte.